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Geschichte des VFC Plauen


Teil 1: Die Jahre 1903 bis 1945


Schon vor dem offiziellen Gründungsdatum (vermutlich schon seit Oktober 1901) spielte ein „Vogtländischer Fussballklub“ (laut regionaler Presse) ab und an Freundschaftsspiele gegen regionale Gegner. Es darf vermutet werden dass es sich um den direkten Vorläufer des VFC 03 Plauen gehandelt hat, wofür einige Hinweise sprechen. Offiziell gab es jedoch erst am...

  • 27 .Mai 1903: 

...die Gründung des VFC Plauen im Restaurant „Deutsche Flotte“ (Ecke West- und Karlstraße) in Plauen. Der VFC ist damit heute der älteste noch bestehende Fußballclub des gesamten Vogtlandes.

  • 2. August 1903:

Erstes Spiel unter dem Namen 1. V.F.C. 03 Plauen gegen SpVgg ATV Hof (0:2). Die Vereinsfarben des Clubs sind Blau und Gelb. (das bleibt so bis zum Verbot des Vereines 1945)

  • 1904:

Ab Oktober 1904 nimmt der VFC an den Wettspielen des „Verbandes Mitteldeutschen Ballspiel Vereine“ (VMBV) teil. Mann spielt in der 2 Klasse des VMBV Gaues Eins. Gegner sind u.a. Wacker Leipzig II, VfB Leipzig II und Hohenzollern Halle. Der VFC ist damit bereits seit 1904 offizielles Mitglied des Deutschen-Fußball-Bundes (DFB).

  • 1905 bis 1907:

Der VFC spielt ab 1905 in der neu geschaffenen 1. Gauklasse Südwestsachsen, das ist die höchste regionale Spielklasse der damaligen Zeit. Die Meister der Gauklassen ermitteln in dieser Zeit noch im KO-Spielen den Mitteldeutschen Meister, der wiederum um die deutsche Meisterschaft spielt (ebenfalls KO-System).

  • 1907 bis 1914:

Der VFC spielt nun in der neu geschaffenen 1. Gauklasse des Kreises Vogtland. Dort muss man sich bis zum Jahre 1914 immer wieder mit 2. und 3. Plätzen zufrieden geben. Die Saison 1914/15 scheint endlich die Wende zu bringen ungeschlagen liegt der VFC an der Tabellenspitze, als wegen des 1. Weltkrieges die Meisterschaft abgebrochen wird....

  • 1915 bis 1918:

Der VFC ist einer der wenigen Clubs im Vogtland der während des gesamten Krieges fähig ist Wettspiele auszurichten. Bei den beiden Kriegsmeisterschaften im Vogtland 1916 und 1917 siegt jedoch jeweils Lokalrivale Konkordia Plauen. 35 VFC-Spieler aller Männermannschaften starben auf den Schlachtfeldern des 1. Welkrieges.

  • 1919 bis 1923:

Nach dem Krieg teilte der VMBV seine Ligen (wieder einmal) neu auf. Der VFC spielte nun im neuen Kreis Westsachsen. Platzierungen im vorderen Mittelfeld wurden erreicht. Nach vier Spielzeiten kehrte man beim Verband jedoch wieder zu der alten Ordnung zurück. Der VFC spielte wieder in der 1. Gauklasse Vogtland. Im Sommer 1921 ist der amtierende deutsche Meister 1. FC Nürnberg im Vogtland zu Gast. Der VFC verliert ehrenvoll vor über 6000 Zuschauern mit 0:6 gegen die halbe deutsche Nationalmannschaft dieser Zeit.

  • 1923 bis 1928/29:

Der VFC wird zu einer festen Größe im Gau Vogtland. Aber noch muss man sich immer wieder den Stadtrivalen Konkordia oder Plauener SpuBC geschlagen geben. Legendär ist der Streit mit Konkordia Plauen um den Gaumeistertitel Vogtland 1926. Der VFC verliert am grünen Tisch. Die Jugendteams des VFC sind mittlerweile Abonnement-Meister im Gau. Eine goldene Zukunft steht bevor.

  • 1929/30 bis 31/32:

Zwei Mal (1930 und 32) erringt man endlich den Gaumeistertitel des Vogtlandes und darf an der Endrunde zur Mitteldeutschen Meisterschaft teilnehmen. 1931 wurde der VFC zusätzlich vor Beendigung der Relegationsspiele gegen Grünbach als Teilnehmer der VMBV Endrunde bestimmt. Die Erfolge in der Endrunde: 1930 – Achtelfinale (Aus gegen Steinach), 1931 – Achtelfinale. (Aus gegen den DSC), 1932 – Viertelfinale (Aus gegen den PSV Chemnitz). In den beiden letzten Jahren scheiterte man damit jeweils gegen den späteren Mitteldeutschen Meister.

  • 1932/33:

Plauen wird Vizemeister. Zum 30-jährigen Bestehen im Mai 1933 kommt mit dem FC Bayern München der noch amtierende deutsche Meister. 0:4 heißt es vor etwa 6000 Zuschauern.

  • 1933/34:

Mit der Machtergreifung der Nazis im Frühjahr 1933 , ändert sich ab der Saison 33/34 auch die Fußballlandkarte Deutschlands. Das alte Kreis-System wird abgeschafft. Deutschland wird in 16 Gaue aufgeteilt deren jeweils höchste Klasse die Gauliga ist. Die 16 Gaumeister ermitteln in KO-Runden direkt den deutschen Meister. Der VFC wird der Gauliga Sachsen zugeordnet. Hoffnungslos überfordert steigt man aber als Vorletzter sofort wieder.ab. Es sollte bis heute das letzte Jahr in der Geschichte des VFC bleiben in der er in der höchsten Liga seiner Zeit mitspielte.

  • 1934/35 bis 1938/39:

Die Mannschaft kann in der Bezirksklasse Plauen / Zwickau nicht mehr an Ihre große Zeit anknüpfen und erreicht nur Plätze zwischen 3 und 10. Die Große Zeit des VFC ist fürs Erste vorbei. Im neu geschaffenen Tschammer-Pokal (dem Vorläufer des heutigen DFB-Pokals) kommt man nie über die erste Hauptrunde hinaus. Bis dahin gab es keinen gesamtdeutschen Pokalsieger sondern nur regional begrenzte Pokalwettbewerbe, die noch dazu absolut unübersichtlich und unregelmäßig durchgeführt wurden.

  • 1939/40 bis 1944/45:

Bedingt durch den Krieg werden die Grenzen der Ligen enger gesetzt. Der VFC spielt wieder gegen seine „alten“ Gegner in einer neu geschaffenen Bezirksklasse Vogtland. Wieder wird man oft 2. und 3. der Meisterschaft. Erst im Dezember 1944 gelingt wieder der Gewinn der Meisterschaft. In 2 Finalspielen (6:0 und 3:0) gegen den Bezirksmeister der Vogtlandstaffel II (Falkenstein). Doch dieser Titel ist im allgemeinen Zusammenbruch nicht mehr als eine makabere Fußnote: 1000 Zuschauer bejubeln den Gaumeister Vogtland 1944/45: VFC Plauen.

  • 1945:

Alle bürgerlichen Vereine der russisch besetzten Zone werden am 31. Oktober verboten. Der Verein wird enteignet (wobei es nichts mehr zu enteignen gibt) und für aufgelöst erklärt. (endgültig liquidiert wurde er übrigens erst 1948). Die Spieler und Verantwortlichen des VFC 03 die den Krieg überlebt haben, finden sich jedoch trotzdem bald wieder zusammen und spielen Fußball.....

 NIKO



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